Dominik Hennig

im ParteibuchWikiMirror, dem parteiischen Wiki mit wertenden Informationen in deutlicher Sprache

Wechseln zu: Navigation, Suche

Inhaltsverzeichnis

Person

Dominik Hennig, eigentlich Dietmar-Dominik Hennig, ist ein libertärer Blogger aus Gerbrunn in Bayern, kommt aber ursprünglich aus Ostdeutschland.


Dominik Hennig war im Jahre 1994 Mitbegründer des aus der Stuttgarter FDP-Stadtgruppe Bad Cannstatt hervorgegangenen "Cannstatter Kreises" des rechten Parteirebellen und Haider-Freundes Hans Manfred Roth. Von 1995 bis 1999 wirkte Hennig zudem als "Regionalbeauftragter" der "national-pazifistischen" "Deutschland-Bewegung" des ehemaligen Grünen-Bundestagsabgeordneten und vormaligen Friedensforschers Alfred Mechtersheimer.

Von 1995 bis 1997 gehörte Dominik Hennig der FDP Stuttgart an. Wegen seiner Beteiligung an einer Unterschriftensammlung für eine Mitgliederbefragung zur EURO-Einführung wurde er auf Betreiben der damaligen Stuttgarter FDP-Führung um Armin Serwani und Corinna Werwigk-Hertneck aus der Partei ausgeschlossen.

Dominik Hennig beteiligte sich nun auch öffentlich an Aktionen und Unterschriftensammlungen der Partei "Die Republikaner" gegen die geplante europäische Einheitswährung, jedoch ohne formal der Partei anzugehören. Im Jahre 2000 trat er, nach einem kurzen Gastspiel in der Stuttgarter CDU, der FDP in Bad Homburg v.d.H. bei. Zwei Jahre später wurde er vom Ulmer FDP-Kreisvorsitzenden Stefan Havlik, der damals schon den Ruf eines "Jörg Haider von Ulm" genoß, in die Ulmer FDP geholt, wo man den "nationalliberalen Chefideologen" für kurze Zeit zum stellvertretenden Kreisvorsitzenden berief.

Im Jahre 2003 distanziere sich Dominik Hennig von der rechten Szene, bezeichnete den historischen Nationalliberalismus als "Irrweg der deutschen Geschichte" und legte alle Funktionen in der "Liberalen Gesellschaft", einem "national-liberalen" Sammelbecken, nieder, die sich daraufhin auflöste.


Im Sommer 2007 kam es aus Streit um den von Dominik Hennig abgelehnten Rechtskurs des bis dato libertären Magazins "eigentümlich frei" zu einem Zerwürfnis mit dem Herausgeber André F. Lichtschlag, der immer stärker die Nähe zum rechten Milieu sucht und beispielsweise NPD-Chef Udo Voigt als Interviewpartner und "Junge Freiheit"-Autoren wie Ronald Gläser, Josef Schüßlburner und Ellen Kositza als Mitarbeiter ins Blatt geholt hat.

Im rechtsextremen "Weltnetzladen" wird derweil Dominik Hennigs Schrift "Otto von Bismarck - Der größte deutsche Staatsmann" vertrieben. Diese 1993 am Stuttgarter Johannes-Kepler-Gymnasium entstandene Kurzbiographie zählt der heutige Verehrer des manchesterliberalen Bismarck-Gegners Eugen Richter inzwischen zu seinen "peinlichsten Jugendsünden", wie er auch schon auf Facebook bekannte.

Selbstdarstellung

In der Wikipedia gibt es eine Selbstdarstellung vom 07.02.2007:

"Dietmar-Dominik Hennig, geboren am 12.08.1976 in Leipzig, lebt zur Zeit in Stuttgart und in Gerbrunn, war Mitglied der FDP Würzburg - Land. Der ehemalige stellvertretende FDP-Kreisvorsitzende von Ulm ist zudem Autor verschiedener Online-Medien sowie des klassisch liberalen Monatsmagazins eigentümlich frei und einer der Initiatoren der Libertären Plattform in der FDP. Von 1997 bis 2003 war er stellvertretender Vorsitzender und von 2003 bis 2005 Vorsitzender der inzwischen aufgelösten Liberalen Gesellschaft e.V. [...] Gemeinsam mit seinem Freund Clemens Launer leitete er vom 04.05.2006 bis zu seinem Austritt den FDP-Ortsverband Höchberg ."

Rechtsextremismus

Im rechtsextremistischen Informationsnetzwerk Altermedia findet sich ein nicht verifizierbarer Hinweis auf eine "Schnuppermitgliedschaft bei den Republikanern":

"Diese Erfahrung machte jüngst der Ulmer Jurastudent Dietmar-Dominik-Hennig (26). Hennig war früher Gründungsmitglied des rechtsradikalen und inzwischen aufgelösten Cannstatter Kreises sowie 1997 für ein halbes Jahr “Schnuppermitglied” bei den Republikanern, hatte aber dann die Partei wieder verlassen, um sein Glück nunmehr in der FDP zu suchen. Das lief anfangs auch ganz gut, bis Hennig auf den Gedanken kam, sich Ende Januar mit 11 zu 9 Stimmen zum stellvertretenden Kreisvorsitzenden der FDP in Ulm wählen zu lassen. Die FDP-Landesspitze zeigte sich jedoch von dieser Wahl nur wenig erbaut und ermunterte die örtliche Parteibasis dazu, die Wahl anzufechten."

Netzwerk

Obwohl sich auf seiner Blogroll die typischen antideutschen Vertreter der Achse des Guten des Bush/Cheney/Likud-Netzwerkes rund um Henryk M. Broder befinden, unterstützte Dominik Hennig auch den US-Präsidentschaftskandidaten Ron Paul und die JuLis. Vorübergehend huldigte er dem Barack-Obama-Kult. Seit dem Frühjahr 2008 hat sich der Schwerpunkt des Blogs in Richtung Boulevard-Themen und hier insbesondere RTL-Castingshows verschoben. Seine politisch-weltanschauliche Ausrichtung beschreibt er mit "links-libertär" bzw. "left libertarian market anarchist" im Sinne von Murray N. Rothbard, Samuel Konkin III. und Roderick T. Long.

Weblinks

Oeffinger Freidenker am 02.11.2007: Libertäre Umwege (Ein Beitrag nur zu Dominik Hennig)

Schwul und liberal 06/2007 Eigentümlich homophob (Blogeintrag über Dominik Hennig)

Altermedia 2003: de.altermedia.info/general/einmal-rechts-immer-rechts_657.html Einmal rechts- immer rechts

Schrei in der Matrix 2004: Henrik Broder, unser Mann beim CIA

Anarchist.tv // Wiki: LinksLibertarismus

Paxx.tv: Paxx.tv (Linkslibertärer Sammelblog mit Dominik Hennig)

Blog von Dominik Hennig

Persönliche Werkzeuge